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Wälzlager für Sinter- und Pelletieranlagen

Wälzlager für Sinter- und Pelletieranlagen

Die Sinterung ist eine entscheidende Phase im Stahlherstellungsprozess, bei der das Eisenerz für den späteren Schmelzprozess in den Öfen vorbereitet wird.

Die Rollenlager (Druckrollen und Stützräder) in den Sinter- und Pelletieranlagen sind hohen Belastungen, relativ niedrigen Geschwindigkeiten und hohen Temperaturen ausgesetzt, was ein äußerst anspruchsvolles Arbeitsumfeld schafft, das von abrasiven Partikeln geprägt ist, die die Schmierung beeinträchtigen und vorzeitige Schäden verursachen können.

Die Druckrollen leiten sich im Wesentlichen von den Zweireihigen Zylinderrollenlagern mit vollständiger Befüllung ab (Abb. 1).

 

In einigen Fällen können sie auch mit vier Reihen von Zylinderrollen, vollständig gefüllt sein (Abb. 2).

Der äußere Ring, von großer Dicke, hat drei integrale Ränder. Er hat auch eine äußerst verschleißfeste äußere Durchmesseroberfläche, zylindrisch geformt, mit Fasen oder Verbindungen an den Enden. Der innere Ring besteht aus zwei Teilen, von denen jeder einen integralen Rand hat, der so ausgelegt ist, dass er die starken axialen Belastungen, die mit den radialen Belastungen einhergehen, tragen kann. O-Ringe, die in einer speziellen Nut der Ränder des Innenrings eingefügt sind, machen das Lager nicht zerlegbar und verhindern das Eindringen von Verunreinigungen von außen und das Austreten des Schmiermittels.

Diese bereits zur Montage bereiten Einheiten eignen sich auch für alle Anwendungen, bei denen hohe Belastungen auftreten und sich die Drehrichtung häufig ändert oder niedrige Geschwindigkeiten vorliegen.

Ursprünglich waren die Druckrollen für den Einsatz in den kontinuierlichen Öfen der Sinter- und
Pelletieranlagen konzipiert (Abb. 3).

Anlagen für die Agglomeratherstellung (Typ LURGI)
Langsam laufender Förderer für den Ofen

Die Erzagglomerationsöfen werden von einer kontinuierlichen Kette von Wagen angetrieben.

Die Wagen gleiten auf Schienen und werden von Stützrädern mit einer seitlichen Kante geführt.

Die Bewegung wird den Wagen durch zwei Zahnräder übertragen, die am Ende des Förderers angebracht sind und mit den Druckrollen in Eingriff stehen, die am stärksten der Ermüdung ausgesetzt sind.